Die Herausforderungen von Jim Kelleher, Group Health & Safety Manager

7-5-2020

Abteilung: Health & Safety

Afbeelding: Jim Kelleher_sidebar

Jim Kelleher ist Group Health & Safety Manager bei ForFarmers. Von seinem Homeoffice aus beantwortete er eine Reihe von Fragen zu seiner Arbeit und den Auswirkungen der Corona-Krise. 

„Die größte Herausforderung liegt im Verhalten der Menschen“

Seit wann arbeitest Du bei ForFarmers?

„Im September 2015 habe ich hier angefangen. Ich habe einen technischen Hintergrund und habe immer in der Industrie gearbeitet, unter anderem in der Wellpappenverpackungs- und Milchindustrie. Die letzten 23 Jahre im Gesundheits- und Sicherheitsmanagement.“

Was sind Deine wichtigsten Aufgaben?

„Zusammen mit meinem Team entwickle und implementiere ich das Gesundheits- und Sicherheitsprogramm für ForFarmers. Einfach ausgedrückt geht es bei meiner Arbeit darum, einen sicheren Arbeitsplatz für unsere Mitarbeiter zu schaffen, eine Kultur, in der sicheres Arbeiten die Norm ist und gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. 

Ein wichtiger Teil meiner Rolle im Arbeitsschutz ist der Dialog mit den Kollegen. Ich erläutere, warum Sicherheit und Gesundheitsschutz bei ForFarmers von entscheidender Bedeutung ist und was dies für Alle bedeutet. Mit gutem Beispiel voranzugehen und eine sichtbare Führungsrolle zu übernehmen, ist sehr entscheidend für die Art und Weise, wie die Sicherheit in einer Organisation betrachtet wird.“

Was ist Deine Ambition, was willst Du in – sagen wir – 5 Jahren erreichen?

„Mein oberstes Ziel ist ein unfallfreier Arbeitsplatz in allen unseren Standorten und dass alle Kollegen am Ende eines jeden Arbeitstages unversehrt nach Hause gehen. Das Erreichen von Null LTI's (Lost Time Incidents) bei ForFarmers wäre eine enorme Leistung, wenn man sich die Zahlen innerhalb der Tierfutterindustrie im Allgemeinen ansieht. Aber es wäre großartig, wenn wir als ForFarmers hier weiter eine beispielhafte Rolle spielen könnten. Nicht mehr als 10 LTI's pro Jahr innerhalb von ForFarmers insgesamt, das ist mein Ziel für 2025.“

Was ist Deine größte Herausforderung?

„Die größte Herausforderung im Bereich Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz ist immer das Verhalten der Menschen. Die Menschen mögen keine Veränderungen, und neue Prozesse und Verfahren im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit sind immer mit Veränderungen verbunden. Und oft auch mit neuen Arbeitsweisen, und das kann frustrierend sein. Es ist auch eine Herausforderung, fünf verschiedene Länder konsequent in die gleiche Richtung zu bringen. Es gibt Unterschiede in den Arbeitsschutzgesetzen und -normen der einzelnen Länder. Manche Dinge können also nicht überall auf die gleiche Weise angegangen werden. Infolgedessen ist der Arbeitsschutz innerhalb von ForFarmers nicht überall gleich entwickelt, und manchmal sind die Standards sogar unterschiedlich.“

Die Corona-Krise betrifft uns Alle. Welche Auswirkungen hat das auf Deine Arbeit?

„Das Corona-Virus trifft mich und mein Team sehr, weil wir nicht mehr reisen können. Tatsächlich war eines unserer Hauptziele für das Jahr 2020, die Standorte häufiger zu besuchen und mit den dortigen Teams und dem Management in Kontakt zu bleiben. Gegenwärtig können wir nur aus der Ferne kommunizieren, was zwar besser ist als keine Kommunikation, aber nicht ideal, um die Dynamik der Verhaltensänderung aufrechtzuerhalten, die wir in den letzten Jahren eingeleitet haben.

Ich gehöre jetzt auch zum Corona-Koordinierungsteam. Das Team unterstützt die Organisation bei der Interpretation und dem Verständnis der verschiedenen Regierungsmaßnahmen, die darauf abzielen, die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen. Das Team hilft auch bei der Einrichtung von Prozessen und Verfahren, die es ermöglichen, die Futtermittelproduktion auf verantwortungsvolle Weise fortzusetzen und gleichzeitig die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter in dieser Situation zu gewährleisten.“