Mendy van Toor: „Meine Leidenschaft ist es, gute inhaltliche Schulungen anzubieten, von denen die Kollegen in der Praxis wirklich profitieren“

13-12-2021

Abteilung: Sales

„Die Akademien spielen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung und dem Austausch von Wissen mit Kollegen."

Afbeelding: Mendy van Toor_portret

Nach ihrem Studium der Tierwissenschaften (Master in Adaptation, Health and Behavior) an der WUR in Wageningen (NL) begann Mendy van Toor bei ForFarmers. Das war im Januar 2020, kurz bevor Corona losbrach. Ihre Rolle war damals „Academy Coordinator Swine“. Seit dem 1. Oktober ist die Poultry Academy (Geflügel-Akademie) hinzugekommen. Außerdem unterstützt sie verschiedene Projekte. Aber was genau macht ein Koordinator? Und welche Bedeutung haben die Akademien? Wir haben bei Mendy nachgefragt.

Was genau machst du als Koordinator der ForFarmers Akademien?

„Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Dies reicht von der Organisation und Planung von Schulungen über die Bereitstellung der notwendigen Schulungsmaterialien bis hin zur Zusammenarbeit mit den Trainern, um die Schulungen noch besser zu machen und neue Schulungen zu initiieren. Es ist wichtig, sich gut an den Bedürfnissen der Vertriebsteams auszurichten."

„Wir haben drei Schulungskoordinatoren bei ForFarmers – Jaap Loohuis für allgemeine und Verkaufsschulungen, Jarich Westra für technische Schulungen für Wiederkäuer und mich für Schweine und Geflügel."

Was sind die ForFarmers Akademien und warum sind sie wichtig?

„Die Akademien sind Teil des internen Schulungsprogramms für ForFarmers-Mitarbeiter. Wir haben allgemeine Programme für die verschiedenen Abteilungen, aber auch spezifische pro Tierart (Wiederkäuer, Schweine, Geflügel) für unseren Außendienst/Vertrieb. Die Akademien spielen eine wichtige Rolle bei der Pflege und dem Austausch von Wissen mit Kollegen. Durch diese Akademien garantieren wir ein hohes Maß an Wissen und Fähigkeiten, damit die Kollegen, die den Hof besuchen, den Kunden jeden Tag bestmöglich beraten können. Es ist fantastisch, daran mitwirken zu können."

Wie sieht dein durchschnittlicher Arbeitstag aus?

„Seit dem Beginn von Corona arbeite ich hauptsächlich von zu Hause aus…. Und zu Hause starte ich den Tag mit einem halbstündigen Spaziergang, um frisch zu beginnen. Dann checke ich meine Mails und fange beispielsweise an, ein Programm für neue Kollegen zu erstellen. Einmal im Monat berate ich mich mit den anderen Koordinatoren über neue Ideen und Schulungen in den verschiedenen Sektoren. In diesen Beratungsgesprächen besprechen wir auch die allgemeinen Bestandteile beispielsweise der kaufmännischen Ausbildung bei ForFarmers. Wir organisieren zum Beispiel gemeinsam die internationale Einführungswoche dieser Gruppe. Darüber hinaus habe ich regelmäßig Kontakt zu Produktmanagern/Vertriebsleitern, da diese in ihrem Land letztendlich für die Akademie-Inhalte ihres Tierbereichs verantwortlich sind. Mit ihnen stimme ich ab, wie der Schulungsbedarf aussieht, aber auch, was neue Schulungen inhaltlich liefern sollen. Also ja, viel Beratung, aber vor allem Kreativität mit dem Ziel, für gute inhaltliche Weiterbildungen zu sorgen, von denen meine Kollegen in der täglichen Praxis tatsächlich profitieren."

Was gefällt dir an diesem Job?

„Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, vor allem weil man mit Kollegen in den verschiedenen Ländern zusammenarbeitet, in denen ForFarmers aktiv ist. Jeder Markt ist etwas anders und somit ist auch der Schulungsbedarf unterschiedlich. Es ist schön zu erleben, dass man noch viel voneinander lernen und Zeit sparen kann, wenn man Dinge gemeinsam anpackt. Da ich neben den Akademien auch Projekte unterstütze, bekomme ich ein breites Bild davon, wie wir bei ForFarmers auf mehr Nutzen für unsere Kunden hinarbeiten können. Es ist toll, dass ich das in meinem ersten Job bereits erleben darf und ich lerne auch selbst viel dazu."

Afbeelding: Mendy van Toor_Academy Coordinator_in-line

Und, warum bei ForFarmers?

„Ich kannte ForFarmers bereits aus meinem Studium und hatte dort schon einen guten Eindruck vom Unternehmen. Nach dem Studium war ich mir nicht ganz sicher, was ich will und habe mich auf die Suche nach einem Job gemacht, der auf jeden Fall mit der Schweinehaltung zu tun hat. Zu ForFarmers kam ich durch einen Spieler aus der Fußballmannschaft meines Freundes. Zuerst hatte ich ein Vorstellungsgespräch für eine Stelle im Außendienst. Wenig später wurde diese Stelle hier frei und sie schien besser zu mir zu passen. In der Rolle, in der ich bin, bist du die „Spinne im Netz“ und du hast die Möglichkeit, viel vom Unternehmen kennenzulernen. Ich kann gut organisieren und das kommt mir in diesem Job sehr zugute. Jetzt, mehr als 1,5 Jahre später, macht es mir immer noch viel Spaß. Insbesondere gefällt mir die offene Unternehmenskultur."

Warum arbeitest du für ,For the Future of Farming'?

„Die Viehhaltung wird immer eine wichtige Rolle in unserer Nahrungsversorgung spielen und ist Teil unseres Landschaftsbildes. Unsere Aufgabe ist es, die Tiere bestmöglich zu füttern und gemeinsam mit dem Landwirt den bestmöglichen Ertrag auf seinem Betrieb zu gewährleisten. Es ist aber auch unsere Aufgabe, mit allen Parteien in der Kette zusammenzuarbeiten, um eine gute Balance zwischen Raum für Tiere, Natur und Menschen zu erreichen. Nur so können wir eine zukunftssichere Tierhaltung erreichen und zu einer guten Nahrungsmittelversorgung beitragen."

Noch eine Frage zum Schluss: Was machst du, wenn du nicht gerade arbeitest?

„Jeden Montagabend gehe ich zum Reiten und ich habe ein Mini-Shetland-Pony, mit dem ich oft spazieren gehe. Und ich habe vor kurzem (noch nicht sehr aktiv) wieder mit dem Rollerblading angefangen. Ansonsten gehe ich am Wochenende auch gerne mit ein paar Freunden aus."